Archiv für Dezember 2011

Tagebuch? 11/12/30

Penn leiser als ein Zen-Meister
Seh im Spiegel dann den Unterschied
Er geht sich nicht auf den Geist, er
Sucht jetzt nicht sein Lieblingslied

Vorsprechtermin XIV

Schnell noch mal veranstaltungshinweisen bevor das Jahr rum ist!
Schöne Momentaufnahmen von schönen Momenten auf dem letzten Termin gibt es auf Leah Dibas Nobody Breaks My Heart Blog. Leah legte zwischendurch auch einmal die Kamera und trat hinter das Mikrofon, um ein blitzgescheites Gedicht vorzutragen. Feinfein, gerne mehr …

Apropos mehr: Der nächste Vorsprechtermin findet ausnahmsweisest nicht am ersten Sonntag des nächsten Monats statt, wäre nämlich direkt an Neujahr. Also entkatert euch redlich, kommt gut an und begeht mit uns das neue Vorsprech-Jahr am 8. Januar 2012.

Rose, einfach nur Rose …

Keine Ahnung, woher ich weiß, dass die reale Welt nicht auch eine weitere Simulation ist. Eigentlich weiß ich das auch nicht, aber bis zum Beweis des Gegenteils ist die wirkliche Wirklichkeit immer noch spannender als alles was dahinter, danach oder davor eventuell rumwurschteln könnte. Wäre die Illusion perfekt, könnte ich nicht wissen, dass sie eine Illusion ist, also kann mich die wirklich echt echte Wirklichkeit mal. Gut, manchmal, wenn mir das Bild verrutscht, denk ich mir auch kurz mal: Oho, was kann das sein? Aber immer dreh ich mich noch mal auf die Seite und warte einfach bis der Rausch wieder alltagstauglich wird.

So wie Rosemarie, wenn sie den Obstler mal wieder mit dem Klosterfrau Melissengeist verwechselt hat. Oder war es umgekehrt? Dabei hatte sie ihr Anton ja immer gewarnt: Es geht dir doch beschissen meist, nach einer Flasche Melissengeist. Wie recht er immer noch damit hat, erfährt sie einmal im Jahr. Schon zum achten Mal brummt ihr der Schädel als sie aufwacht, das dicke Fotoalbum auf dem mit goldener Schrift „Anton und Rose“ steht als Kopfkissen missbrauchend. Das fand sie immer sehr fein vom Anton, dass er sie so nannte, nicht so fein, fand sie, dass er ihr den schwarzen Wirbelwind hinterließ, der laut vor sich hin brummschnurrend ihren Schoß betrampelte.

„Aua, du Zausel! Hast du’s noch immer nicht gelernt die Krallen einziehen!“, schalt sie den Zausel, den sie im Ärger vor Jahren auch Zausel getauft hatte und seither so rief. Was ihn nicht kümmerte. Wichtig für Zausel waren eine warme Decke, ein warmes Sofa, eine warme Heizung, ein warmer Schoß und vor allem Essen, das konnte auch kalt sein, nur reichlich vorhanden sollte es sein. All das war ihm so wichtig wie die Hand, die ihn nicht nur fütterte, sondern auch streichelte und kraulte und die er ab und zu zum Dank leckte oder auch biss wenn es ihm nicht gefiel. Der Rest war so ziemlich egal, so egal, wie die Frage, ob sein eigenes Spiegelbild, dass er regelmäßig anfauchte, real oder eine Illusion ist. Egal war ihm auch sein wenig schmeichelhafter Name, auf den er ohnehin nicht hörte, auch wenn er angeflitzt kam, wenn Rosemarie eine Dose öffnete und ihn rief. Aber da hätte man auch meinen können, er hieße Räritsch, oder wie auch immer man ein Dosenöffnungsgeräusch übersetzen mag. (mehr…)

Tagebuch? 11/12/20

Das ist doch Schnee vom letzten Jahr
Dass wieder mal nichts anders war

Spam-Betreff des Monats VII

Dezember 2011:

Immer dreister:

Jemand mag dich

Tagebuch? 11/12/13

Den ganzen Tag kein Auge zugemacht
Und über meine Leber nachgedacht

Tagebuch? 11/12/10

Wer hat das Loch in meinen Kopf gebohrt?
Muss ihm noch sagen, dass mich das stort

Vorsprechtermin XIII

Der Gäste waren viele im letzten halben Jahr, das namedropping wohl zu lang und langsam ein Fall für eine eigene Seite, das Jubiläum im Oktober eines, die Sommerpause eine mit specials gefüllte, die Texte reichlich, großartig und immer auch wieder: nice.

Nur hier hat sich in Sachen weltbeste Darmstädter Nicht-nur-Lesebühne von und auch mit Tilman Döring und Egon Alter nichts getan. Das soll sich schleunigst ändern. Wie bitte? Das trifft nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich …

Als kleine Appetithäppchen weise auf die tollen Fotos der Bloggerin Leah Diba hin, die unsere Shows im Oktober und im November besucht und für die Mit- und Nachwelt dokumentiert hat.

Und hier präsentiere ich der Weltöffentlichkeit den aktualisierten Flyer:

Offener Brief I

Ach Melanie
Deine Melancholie
Steht zwischen dir
Und meinem siebten Bier
Weißte, ich mein‘
Schenk‘ mir reinen Wein ein

Bin so einer
Dessen Hirn wird kleiner (mehr…)