Archiv für November 2011

Tagebuch? 11/11/30

Kann kein Gefühl nicht reimen
Sollte lieber glühweinen

Kürzestkrimi V

Gebannt blickte POK Gandolf auf den Monitor. Der verrückte Psychologe hatte wieder zugeschlagen. Aber diesmal war ihm ein Fehler unterlaufen: Niemand täuscht in einer Bank ungestraft Hilfsbereitschaft vor. Kameras hier, Kameras dort. Der Wahnsinn hat Methode, jetzt werden sie seiner auf die Schliche kommen …
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Freizeitverhalten X

Skinheads Night Out Part 3

Stiefel oder Lackschuh? Kleinkariert oder Polo? Gebleicht oder Sta Press? Auf Äußerlichkeiten legen sie schon wert, gegen Rassismus treten die lokalen Anhänger der „Skinheads Against Racial Prejudice“-Bewegung unter anderem auch im heimischen Fußballstadion auf. Über 40 Jahre ist der Kult schon alt, das ist auch den musikalischen Vorlieben der aktuellen Generation anzumerken. Für Abwechslung aus den Boxen – mit Ska, Reggae, Oi und Streetpunk – sorgen Mo van Dutch, The Drifter, Nick La Police, Shock Travolta und ihre kurzhaarigen Freunde. Vorheriger Friseurbesuch ist nicht verpflichtend.

Tagebuch? 11/11/17

Oft fällts mir gar nicht leicht, das Gegenteil zu meinen
Ich habe es versucht
Doch es klingt so verrucht:
Statt sparen bei den Armen, steicheln bei den Beinen!

Von wegen: Das Leben ist kein Ponyhof

Son Quatsch sag ich da immer. Natürlich ist das Leben ein Ponyhof. Schon mal da gewesen? Wahrscheinlich inne Ferien, ne? Aber dann musst du auch mal hinter die Scheunentore und Stalltüren blicken, da wo Hanni und Nanni Ohrfeigen kassieren, weilse keine Lust hatten die Scheiße auszumisten. Jaja, da wackeln die Pferdeschwänzchen …

Nee, mal im Ernst: Wer so was behauptet, hat doch von beidem keinen Ahnung, vom Leben nicht und nicht vom Ponyhof, vom Leben aufm Ponyhof mal ganz zu schweigen.

Oder kennst du das denn nicht?, frag ich dann immer: Dass Gefühl, dass du dich seit Stunden, Tagen, Wochen, Monaten, ja sogar seit Jahren nur noch im Kreis bewegst. Und ewig mampfst du den selben Fraß. Nunja, den Typen mit der Peitsche hinter dir hamse schon lange abgeschafft, aber sind ja doch immer nur die kleinen Racker, die die Karre ausm Dreck ziehen. Und wer wird gehätschelt? Immer dieselben gestriegelten Fatzkes mit den adretten Scheiteln. Nee Ponyhof, stinkt mir bis hier.
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Tagebuch? 11/11/07

Manchmal kommt eine Ohrfeige zur rechten Zeit
(Selten verhindert Feigheit einen echten Streit)

Tagebuch? 11/11/05

Vergebe euch euren Glauben und meinen Gläubigern
Nicht
(Denn ich enttäusch‘ nie gern …)

Freizeitverhalten IX

1. Singer & Songwriterslam // LIEDERMACHING

Bei Poetry Slams ist so ziemlich alles erlaubt, nur das Singen nicht. Dabei bieten sich oft die schönsten reime genau dafür an. Und deswegen dürfen nun auch die Sänger und Sängerinnen selbstverfasster Lieder gegeneinander antreten. Die sind romantisch, politisch oder einfach mal schräg – und werden nicht immer von einer Gitarre begleitet. Für die gerne auch mal etwas abseitige Abwechslung sorgt Veranstalter und Moderator Tilman Döring.

Ponyhof (Sandbergstraße 30) / Fr, 4. 11. / 21 Uhr / Abendkasse 7 Euro/ Ermäßigt 5 Euro

Anschließend geht die Party mit dem DJ des Abends „Shock Travolta“ weiter.

Vorneweg, zwischendrin oder hintendrauf gibt es Leckereien aus der Ponyhofküche.

Das Lineup:

Laborinsel (Acoustic-HipHop aus Hanau)
Tilman Birr (Kabarett und Liedermaching aus Berlin)
Catherine de la Roche (Singer-Songwriterin aus Köln)
Nesh Vonk (Darmstädter Slam- und LiederPunk)
George und Boris (Chansons aus Frankfurt am Main)