Archiv für März 2011

Tagebuch? 11/03/30

Des Pfarrers Garten
Ist dem Hund doch so egal
Ich lass es liegen

Tagebuch? 11/03/29

Schlauchwechsel ist auf die Bremsen gegangen
Muss ich morgen von vorne anfangen?

Tagebuch? 11/03/24

Völlig außer Atem spür ich meine Lunge
Fühl mich endlich wieder wie ein kleiner Junge

Vortrag XIV

Da bin ich auch dabei. Lebendig und spontan unmoderat:

Vielleicht würde ich ja öfter bei dir vorbei schauen, …

Vielleicht würde ich ja öfter bei dir vorbeischauen,
wenn wir uns nicht so oft zufällig über den Weg laufen würden

Na, Du, ja … nein, es ist nicht alles klar
Weil, es ja noch nie so war
Ja, hab Dich auch neulich gesehen
Du hast im Schlafen gestehen

Ähm … : Im Stehen geschlafen
Als sich unsere Blicke nicht trafen
Hab noch zu Dir rüber gewunken
Aber Du warst ganz versunken

In Gedanken nicht mehr bei der Arbeit
Aber auch nicht bei der Freizeit
Auch nirgendwo dazwischen
Glaub, Du wolltest Spuren verwischen

Glättetest mit einer Hand Deine Stirn
Mit der anderen Deinen Zwirn
Hast dann Deinen Kopf an die Scheibe gelehnt
Und ein Loch in den Nebel gegähnt
(mehr…)

Tagebuch? 11/03/21

Gleich nach dem Aufsteh‘n
Meine Laufzeit verlängern
Morgen geht es los

Vortrag XIII

Endlich mal wieder aus dem Zug und auf den Rhein schauen – und auf die Mosel. Sowie heute Abend in das Publikum des „Verbum Varium Treverorum“-Poetry Slam in Trier. Bloß nicht zu viel Viez, Viez nicht bloß zu viel, bließ nocht ziel Vuz …
Da ich am Sonntag nach Köln weiterfahre, um dort abends bei Alexander Bach, der James Bond des Poetry Slam und seinem The Word is not Enough vorzusprechen, hoffe ich auf einen sonnigen Sonntag, sodass ich beim dritten Anlauf auch mal etwas mehr von der Stadt sehen werde.
Freue mich auch schon auf das jeweilige After-Show-Programm und auf den early morning train. Muss ja …

Tagebuch? 11/03/16

Manchmal muss ich mehr lesen als schreiben
Lange kann das aber nicht so bleiben

Haiku XV

Jetzt hüpf doch nicht weg
Gönne den Wurm dir allein
Du früher Vogel

Tagebuch? 11/03/14

Lernen sich jetzt unsere Erinnerungen kennen?
Oder werden uns jene aufs Neue trennen?