Archiv für Juni 2008

Abgelehnte Werbesprüche I

Leider und merkwürdigerweise abgelehnte Werbesprüche I:

Sei doch nicht so aggro Mann, (mehr…)

…los III – Achtlos

Achtlos

Er wies uns den Weg
War dabei nicht sehr gesprächig

Doch wir wußten schon bald, dass
Er selber gar nicht in Nürnberg wohnt

Sondern hier aus der Gegend kommt
Gesetz und Ordnung verspottend
Fragten wir ihn dann

Ob er sich überhaupt
In Nürnberg aufhalten dürfe

Ohne mit der Wimper zu zucken
Bemerkte er, dass ihm das doch egal sei

Wundern wirst du dich auch noch

Tu Du Liste I

Oh Schreck, oh welcher einer am frühen Sonntagmorgen: Da tippe ich in mühe- wie liebevoller Kleinarbeit einen Hyperhyperblogeintrag zur neuen P-Ausgabe und dann klickklack ich ausversehn auf „logout“. Alles weg. Schnauze voll, das hol ich morgen Abend wieder, dann ist es immer noch neu. Heute hau ich noch die erten Ideen zu meinem ersten Roman irgendwo hin, bevor ich noch ausversehn auf „logout“ in meinen Kopf klicke und die auch noch weg sind.

P III – Melancholischer Haiku

Dieser Artikel über eine unabhängige Darmstädter Schreibwerkstatt erschien schon in der Mai-Ausgabe des Stadtkulturmagazins P. Zwei Anmerkungen: Die Überschrift finde ich nicht so passend, weil sie den Charakter dieser vorgestellten Gruppe nicht trifft. Das ursprüngliche Zitat „Ade Luisenplatz!“ wäre da schon knackiger gewesen, das passte aber nicht mehr, weil die Abbildung des Buchtitels den Artikel illustrierte. Tja, und zweitens bin ich mit mir nicht so ganz zufrieden, da kämpfe ich immer noch mit der Platzbeschränkung. Learning by writing!

Melancholischer Haiku

Der Werkkreis Literatur kritisiert mit Mitteln der Schreibkunst

„Eingreifende oder ergriffene Literatur?“, fragte der Schriftsteller Peter Paul Zahl 1975. Der Werkkreis hat sich für Ersteres entschieden. Der Werkkreis ist eine junge Schreibwerkstatt mit langer Tradition und ein bundesweiter Zusammenschluss von literarischen Arbeitskreisen in verschiedenen Städten.

Seine bewegte Geschichte beginnt nicht erst mit der Gründung im Jahre 1970, denn mit ihr wurd bewusst an das Schaffen der Autoren und Autorinnen angeknüpft, die sich in der Weimarer Republik mit der Arbeiterbewegung solidarisierten. Eine weitere Tradition, auf die man sich berief, war die „Gruppe 61″. Diese Schriftstellervereinigung machte in ihren Texten auf die Probleme der abhängig Beschäftigten in der noch jungen Bundesrepublik aufmerksam. Der Werkkreis wollte noch einen Schritt weiter gehen und schreibenden Arbeitern eine Plattform bieten.
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Draußen jetzt II

Darmschlingerkursheft 8

Schwarz weiss schrill – So kündet der Titel den Inhalt an und wird Recht behalten. Schrill ist nicht nur nach wie vor der Titel des kostenlosen Periodikums, sondern auch die Themen der Gedichte und Kürzestgeschichten. Klar ist da auch, dass zwischen all den Hexen, Superhelden, Idioten, verfickten 28. (!) und Partypeoplen nicht viel Platz für Schattierungen bleibt und so nicht nur Axel Röthemeyers Pornopandas schwarzweiss sind. (mehr…)

Arbeitstitel für eine Autobiografie III

Arbeitstitel für eine Autobiografie
(Keine Angst, ich schreib‘ sie eh nie)

5. Rebell ohne Kurs – Angeber ohne Gewehr

Weite Welt II

Nesh Vonk blogt wieder. Übrigens! Wenn er nicht gerade ein Zimmer sucht. Seid ein passender Vermieter undoder Mitbewohner und er hat noch mehr Zeit zu schreiben und zu bloggen.
So lobenswert wie subjektiv sind seine Marginalien zur Darmstädter Musikszene. Da tun sich Ab- und Übergründe auf!

Hat auch eine Homepage: Das im unteren Beitrag erwähnte, und zwar mehrmals, Kukicha.

Tilman „TD“ Döring“ hat immer noch keine neue … Denkt mal drüber nach!

P II – Speakers‘ Corner im Herrengarten

Für die Juniausgabe der Stadtkulturmagazins porträtierte ich den Darmverlag. Außerliterarisches gibt es von mir in diesem Monat auch: In dem Heft, in dem wiesollteesanderssein dem Fußballwahnsinn gefrönt wird, berichte ich in der Rubrik „Darmstädter Typen“ über die allseits bekannten Schneekönig und Frank Jebautzke. Außerdem feiert das drittälteste Jugendhaus Deutschlands 50-Jähriges, auch das war mehr als eine Seite wert.

Hier und jetzt aber mehr zur hiesigen Literaturszene:

Speaker’s Corner im Herrngarten

Der Darmverlag will die Innenstadt zwangspoetisieren

Zeitschriften müssen nicht nur nach einem einzigen Buchstaben benannt werden. Das beweist ein Darmstädter Künstlerkollektiv mit seinem „Darmschlingerkursheft“: der Darmverlag. Der kreative Zusammenschluss verschiedener Künstler wurde 2006 mit der Erstellung des „Darmanifestes“ gegründet und will sich nicht auf die Veröffentlichung von Literatur beschränken.

Die Literaten, Filmemacher, Musiker, Maler, Schauspieler, Regisseure, Slammer, „Pandabären und Bizarrsexschlampen“ wollten sich weder mit der Darmstädter Hochkultur noch mit der reinen Szenenische zufrieden geben. In welcher Kulturszene kann sich der Darmverlag dann verorten? „Darmstadt besteht aus Kreativinseln, auf denn sich immer dieselben fünzig Leute begegnen. Je nach Insel hat jeweils ein Teil davon das Recht, sich zu beweihräuchern und zubehaupten, dass das, was hier gerade gemacht wird, wichtiger sei als die etablierte Staatstheater- oder Kennedy-Haus-Kultur“, urteilt Mitstreiter Nesh Vonk. „Von einer Szene würde ich da nicht sprechen.“ Es gehe also vielmehr darum, Literatur und andere Kunstformen dahin zu bringen, wo sie noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat, und alte Bühnen neu zu gestalten.
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Einen Satz mit … Gernhardt gerne mal nachahmen XI

Heute: Sensitiv

Wenn morgens früh die Trunkenbolde im Dorfbrunnen lallen, (mehr…)

Freizeitverhalten I

Am
Samstag:

„Party im Herrengarten am 21. Juni 08. Veranstalter Nonstock ( Kulturwiese e.v.) und Darmverlag
Es spielen u.a. ab 19Uhr: Tilman Döring meets Jazzmen Poetry meets HipHopund Planet Ersag und andere
Es legen auf ab 22 Uhr: Dj Terry Tori Tyler aka Ortlieb Kissen und Dj Jazzmen Bis dann !!!“

und danach dann Drum‘n'Bass Rave Chopage Choon Galore nebenan:

viel Spaß und so…