Archiv für November 2007

Kunststück VI

Süß, ne?

flaschenbär

Aus dem Zettelkasten XIV

Heißt es Albtagtraum oder Tagalbtraum?

Kunststück V

Ich nenne es „Schlummertrunk“ Gute Nacht!

waffeleis

Opas Schlüsselerlebnis

Diese Kurzgeschichte las ich gestern selbst bei LeckerLesenLassen vor. Vorgeschlagenes Thema war „Schlüsselkindschlüsselanhänger“. Auch hierzu bot noch mArkus hintzen etwas dar, ein ewig kannibalistisch und weltekelnd interpretierte er das Motto. Obwohl seine Gesellschaftskritik den Hang zum Zynismus nicht verleugnen kann, ist sie immer gut begründet, also kein Menschenhass im eigentlichen Sinne. Überzeugen könnt ihr euch daselbst auf seiner Homepage, die hier ja auch verlinkt ist, oder auf einem Sendeschluß-Abend in der Oetinger Villa.

Das nächste LeckerLesenLassen findet übrigens schon am 19. Dezember statt, und zwar zu dem Motto „A big fat holy Nervenzusammenbrunch“. So, und nun genug des Vorgeschwafels, hier die story:

Opas Schlüsselerlebnis

Na, das habt ihr wohl in der Schule gehabt, was? Und da soll ich euch einen erzählen, wie das war. Ja, klar euer Großvater hatte ich auch so einen Schlüssel! Einen richtigen, nicht wie ihr jetzt so, Daumen an den Scanner ranhalten und Sesamöffnedich, neenee, so einfach war das nicht. Nein, einen, waren zwei sogar, für zwei Türen, für die Haustür und für die Wohnungstür, das könnt ihr euch gar nicht mehr vorstellen. Ich mein, wir mussten ja damals noch alles abschließen, ja richtig zumachen, damit keiner rein geht … Wieso da keiner rein gehen sollte in das Haus? Na du stellst Fragen, naja bist ja noch zu jung dafür, ist ja schon was her, ne. Na, wenn die Tür auf war damals, sind doch auch gleich welche rein gegangen und haben was mitgenommen, den Schmuck, das Geld… Was Geld ist?! Na Kleiner, das brauchst du nicht mehr zu wissen, sei bloß froh, das braucht keiner mehr. Naja, aber damals, stand einer ganz schön blöde da, wenn’s auf einmal weg war. Und deswegen immer abschließen, war wichtig.

Nun bin ich ja auch immer draußen rumgesprungen wie ihr nun auch und hab die dollsten Sachen draußen gemacht, brauchste Uropa und Uroma aber nicht erzählen, ne … Ich weiß noch, da waren diese leeren Häuser, da hatten die keine Türen, war ja auch nichts mehr zu holen, leer wie gesagt. Da waren wir drinne, haben raus geguckt und nun war das unsre Burg. Kamen die anderen Jungen vom Nachbarblock und wollten auch rein, wir dann mit Äpfeln und Birnen auf die drauf und was unten landete, kam auch gleich wieder zu uns hoch bis Boden, Treppen und Wände mit einem einzigen Brei bedeckt waren. Ja und als ich nach Hause komm‘, was soll ich euch sagen, find‘ ich die Schlüssel nicht. Und ich such‘ und such‘ ewig die Taschen ab. Naja, wieder zurück, und wo warnse? Am Haus, direkt unterm Fenster, wo wir rausgeballert haben. Na, mal wieder Glück gehabt. Wie immer mit den Schlüsseln. Das Haus übrigens wurde dann Jahre später von so genannten Punks besetzt, hatt‘ ich in der Zeitung gelesen, da hat ich schon gar nicht mehr da gewohnt. Aber eigentlich waren wir ja die ersten, ne. Jaja, Punks, Häuser besetzen, ja jetzt fragste wieder so viel, aber ich schweif ja ab, ist ne andere Geschichte… Aber wer weiß, wen ich von denen noch kannte …

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Kunststück IV

Vierter und allerletzter Teil dieser Serie.

tatsächlich war es eher so eine Art Vorstudie für den Rest.

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Aus dem Zettelkasten XIII

Goethe hatte ein riesiges Repertoire!
Und das, obwohl (oder weil?) er kein Rapper war

Weite Welt I

1. Wortspiellink: Tatsächlich mal ein kometenhafter Ausstieg (muarharhar…)

2. Außerdem empfehle ich die hoch interessanten Illustrationen von Felix Diaz, der sich selbst auch El Felix abkürzt. Einen Einblick in seinen Stil bietet er auf seiner Homepage. Spanischversteher sind aber eindeutig im Vorteil.

3. Boahey, wie die Zeit vergeht … Dies sind zwei nostalgieheischende Links über die Darmstädterliteraturszene abseits des mainstreams:
Dichter in der Nische
von Alexandra Welsch ebenso wie auch: Buh-Rufe erwünscht. Es hat sich einiges geändert in den Jahren dazwischen. Manche Namen wurden geändert, um Schuldige zu schützen, andere lesen nicht mehr auf den Lesebühnen, die es auch nicht mehr alle gibt …

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Nutzloses Talent III

Es war einmal in der Uni zu Frankfurt am Main …

Da ward mir mal noch langweiliger und trübsinniger zumute wie heuer im Büro. In dem Seminar wurde die Geschichte der russischen Lyrik abgehandelt und ich übte mich im Multitasking. Interpretationsgeübte to the front! Aber kein Psychogeseiere. Wird schwierig, ich weiß …

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Nutzloses Talent II

Hier noch einmal ein kleines bissi kleines bissi bissi kleines aus meiner nie zusammen gestellten Bewerbungsmappe für das Mosaik. Ein etwas erstaunt dreinblickender Brabax …

brabax

Lecker Lesen Lassen III

Na endlich, mal wieder! Jetz neu: Ohne Stargast. Do yourself a favour …